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Update vom 17.09.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

es gibt eine weitere Regelungen zu

BEFRISTETEN ERHÖHUNGEN DER VERGÜTUNGSSÄTZE.

BREMEN

Die SVLFG gewährt für das Bundesland Bremen einen zeitlich befristeten coronabedingten Zuschlag in Höhe von 0,25 € pro Teilnehmer und Termin. Für die Abrechnung dieses Zuschlags ist zwingend die Gebührenpositionsnummer 603701 neben den regulären Abrechnungsnummern zu verwenden. Der Zuschlag wird nicht für telematische Reha-Nachsorgeleistungen gewährt. Die Regelung gilt rückwirkend ab dem 01.07.2020 und wird vorerst bis zum 30.09.2020 befristet.


Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 16.09.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

es gibt eine weitere Regelungen zu

BEFRISTETEN ERHÖHUNGEN DER VERGÜTUNGSSÄTZE.

BADEN-WÜRTTEMBERG

Die SVLFG bezahlt in der Zeit vom 01.08.2020 bis 31.12.2020 je durchgeführter Übungseinheit und Teilnehmer/in einen Zuschlag von 0,25 Euro. Der Zuschlag wird ohne zusätzliche Antragstellung übernommen.


Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 11.09.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

gestern fand eine Besprechung der Leistungserbringerverbände mit dem Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) zu drei am 30.09. auslaufenden Maßnahmen statt.

REHASPORT IM FREIEN + TELE-/ONLINE REHASPORT

Die Argumente für (und beim Online Rehasport von einigen Verbänden auch gegen) eine Verlängerung der Maßnahmen wurden diskutiert. Eine abschließende Entscheidung wird in den nächsten Tagen auf der Ebene des GKV Spitzenverbandes gemeinsam mit allen (anderen) Krankenkassen (-verbänden) getroffen.

BEFRISTETE ERHÖHUNG DER VERGÜTUNGSSÄTZE IN PANDEMIEZEITEN

Eine Entscheidung darüber, ob die sechs Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk, HEK) auch im IV. Quartal die temporäre Vergütungserhöhung von 10% fortsetzen wird voraussichtlich erst Anfang November getroffen.

Wir empfehlen deshalb diesen Termin abzuwarten und Leistungen von Versicherten der genannten Kassen im Zeitraum ab 01.10. bis zur Entscheidung zwischenzeitlich noch nicht abzurechnen, da eine Nachberechnung unter Umständen nicht möglich sein wird!


Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 10.09.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

es gibt weitere Regelungen zu

BEFRISTETEN ERHÖHUNGEN DER VERGÜTUNGSSÄTZE.

BREMEN

Die AOK Bremen/Bremerhaven, die IKK gesund plus und der BKK Landesverband Mitte gewähren für das Bundesland Bremen einen zeitlich befristeten coronabedingten Zuschlag in Höhe von 0,25 € pro Teilnehmer und Termin. Für die Abrechnung dieses Zuschlags ist zwingend die Gebührenpositionsnummer 603701 neben den regulären Abrechnungsnummern zu verwenden. Der Zuschlag wird nicht für telematische Reha-Nachsorgeleistungen gewährt. Die Regelung gilt rückwirkend ab dem 01.07.2020 und wird vorerst bis zum 30.09.2020 befristet.

BADEN-WÜRTTEMBERG

Die AOK Baden-Württemberg bezahlt in der Zeit vom 01.08.2020 bis 31.12.2020 je durchgeführter Übungseinheit und Teilnehmer/in einen Zuschlag von 0,25 Euro. Der Zuschlag wird ohne zusätzliche Antragstellung übernommen.

RHEINLAND-PFALZ + SAARLAND

Die Primärkassen in Rheinland-Pfalz und im Saarland (AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, BKK LV Mitte, IKK Südwest, SVLFG) werden ab 01.09.2020 bis 31.12.2020 einen Hygienezuschlag von 0,25 Euro je Einheit und Teilnehmer zahlen. Dieser Zuschlag muss im Rahmen der Entgeltabrechnung mit der Gebührenposition 603 701 geltend gemacht werden. Eine separate Antragsstellung ist nicht erforderlich. Der Zuschlag gilt nicht für telematisch erbrachte Maßnahmen.

DRV MITTELDEUTSCHLAND

Aktuelle Informationen zu dem Zuschlag von 0,25 EUR für den Zeitraum 01.08.2020 bis 31.12.2020 finden Sie hier.


Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 28.08.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 

bzgl. der
 
 
VERLÄNGERUNG DES GENEHMIGUNGSZEITRAUMS
 
 
haben uns die Rentenversicherungsträger in Nordrhein-Westfalen

  • DRV Westfalen
  • DRV Rheinland
  • DRV Knappschaft-Bahn-See

wie folgt informiert:

"Der Bewilligungszeitraum wird um die Zeit der Aussetzung der Übungsveranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie verlängert. Ein gesonderter Antrag zur Verlängerung des Bewilligungszeitraums ist nicht erforderlich.“
 
 
Wir empfehlen bei der Abrechnung somit einen Vermerk wie „Genehmigungszeitraum verlängert wegen COVID-19-Pandemie bedingter Aussetzung der Übungsveranstaltungen von [x] Wochen“.
 
 
Viele Grüße aus Berlin
 
 
Thomas Roth
 
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 23.08.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

über die hinterlegten Links erhalten Sie Informationen der folgenden RENTENVERSICHERUNGSTRÄGER für den

BEFRISTETEN ZUSCHLAG INFOLGE DER CORONAVIRUS-PANDEMIE

von 0,25 EUR pro Teilnehmer und Übungseinheit für den Zeitraum 01.08. bis 31.12.2020:



Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands

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Update vom 16.08.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

es gibt weitere Vereinbarungen bzw. Regelungen zu

BEFRISTETEN ERHÖHUNGEN DER VERGÜTUNGSSÄTZE:

In NIEDERSACHSEN erhöhen die Primärkassen für den Zeitraum 01.07. bis 30.09.2020 die Tarife um 10%. Die konkreten Preise finden Sie hier.

In SACHSEN-ANHALT zahlen die Primärkassen im Zeitraum 01.07. bis 31.12.2020 einen befristeten Zuschlag in Höhe von 0,30 € je durchgeführter Übungsveranstaltung und je teilnehmenden anspruchsberechtigten Versicherten. Der befristete Zuschlag ist zwingend mit der Gebührenposition 603701 auf der regulären Rechnungslegung mit anzugeben. Bitte beachten Sie unbedingt, dass ohne Angabe dieser Gebührenposition keine Zahlung des befristeten Zuschlages erfolgt. Eine Nachberechnung oder Stornierung für bereits abgerechnete Übungseinheiten ist ausgeschlossen. Informieren Sie ggf. Ihren Abrechnungsdienstleister.

Die RENTENVERSICHERUNGSTRÄGER haben noch einmal bestätigt, dass ab dem 01.08.2020 bis zum 31.12.2020 ein Hygienezuschlag/Pauschalbetrag in Höhe von 0,25 EUR pro Teilnehmer und Termin auf den gültigen Vergütungssatz für Rehabilitationssport gezahlt wird. Der Pauschalbetrag soll dabei auf den Rechnungen der Leistungserbringer so dokumentiert werden, dass sich hieraus Anzahl und Gesamtbetrag für ab 01.08.2020 erbrachten Leistungen ergeben. Eine handschriftliche Ergänzung ist ausreichend. Neue Formulare werden wegen der zeitlichen Befristung nicht erstellt.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 10.08.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

heute Informationen zum Thema

BETRIEBSSCHLIEßUNG UND BETRIEBSSCHLIEßUNGSVERSICHERUNG.

Die durch die SARS-CoV-2 Pandemie behördlich angeordneten Betriebsschließungen hatten zum Teil Existenz gefährdende wirtschaftlichen Folgen. Neben Zuschüssen, Überbrückungshilfen, Schnellkrediten und anderen aktuellen Maßnahmen stellt sich die Frage, ob nicht auch ein Schutz durch eine Versicherung für solche Ereignisse möglich ist.

In Frage kommt hier eine Betriebsunterbrechungsversicherung, die auch eine Betriebsschließung durch eine Behörde auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes mit abdeckt.

Solche Betriebsschließungsversicherungen (BSV) existieren v.a. in der Gastronomie und bei Einrichtungen im Gesundheitswesen, um sich gegen Risiken aus einer Schließung aufgrund des Infektionsschutzgesetzes abzusichern. Ausgegangen wird dabei grundsätzlich von einem lokal begrenzten Schadenereignis wie Salmonellen oder ähnlichem, sowie einer daraus folgenden behördlichen Einzelverfügung.

Als ab März Betriebe ganzer Branchen und dann sogar im ganze Land durch Rechtsverordnungen „geschlossen“ wurden, haben die Versicherungen unterschiedlich reagiert, als Unternehmen Leistungen im Rahmen ihrer BSV geltend machen wollten:

Häufig erhielten die Versicherungsnehmer eine Absage. Dies wurde damit begründet, dass

  • das neuartige Virus COVID 19 nicht namentlich im Infektionsschutzgesetz aufgelistet war und
  • „globale“ behördliche Schließungen durch Rechtsverordnungen und Allgemeinverfügungen eben keine (versicherten) Einzelverfügungen darstellen.

Dagegen gab es aber auch Versicherungen, wie HDI und die Signal Iduna die sehr schnell im Sinne ihrer Kunden entschieden und BSV-Schäden wegen Corona ausgeglichen haben.

Inzwischen gibt es eine gerichtliche Entscheidung (LG Mannheim, Atz. 11 O 66/20) die klarstellt, dass COVID-19 durch die generalklauselartigen Formulierungen des Infektionsschutzgesetzes abgedeckt ist und Rechtsverordnungen und Allgemeinverfügungen einer Einzelverfügung gleichzustellen sind.

Die aktuelle weltweite Corona-Pandemie, das gewählte Vorgehen der Bundes- und Landesregierungen und das genannte Urteil haben jedoch die Grenzen der Belastbarkeit der Versicherungsgemeinschaft offengelegt. „Shutdown-Szenarien“ können wohl nicht nochmal in dieser allgemeinen Form über privatwirtschaftliche Versicherungslösungen finanziert werden.

Viele Versicherungen bieten deshalb inzwischen gar keine Betriebsschließungsversicherung mehr an. Diejenigen, die es weiterhin tun, mussten Ihre Bedingungen für eine zukünftige Absicherung bei einer Betriebsschließung überarbeiten.

Da eine BSV jedoch auch in Zukunft eine existentiell wichtige Versicherung, insbesondere im Gesundheitswesen, darstellen kann, geben wir gerne die Informationen der HDI Versicherung AG, unseres langjährigen Partners für den Unfallversicherungsschutz im Rehasport, weiter.

Sollten Sie hierzu Fragen haben, kontaktieren Sie doch direkt Herrn Thorsten Müller:

HDI Generalvertretung Thorsten Müller
Siegburger Str. 55 50679 Köln
Tel.: 0221 / 16857891
E-Mail: thorsten.mueller@hdi.de
berater.hdi.de/agentur-thorsten-mueller

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 31.07.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

in BERLIN gelten für die PRIMÄRKASSEN nun auch BEFRISTETE ERHÖHUNGEN DER VERGÜTUNGSSÄTZE von 10% für den Zeitraum vom 01.07.2020 bis 31.12.2020.

Die Tariftabelle ist bereits angepasst.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 28.07.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

in BRANDENBURG und MECKLENBURG-VORPOMMERN gelten für die PRIMÄRKASSEN nun auch BEFRISTETE ERHÖHUNGEN DER VERGÜTUNGSSÄTZE von 10% für den Zeitraum vom 01.07.2020 bis 31.12.2020.

Unsere Tariftabellen werden kurzfristig angepasst.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 27.07.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

die DRV Braunschweig-Hannover hat uns heute darüber informiert, dass die Träger der Rentenversicherung einen pauschalen Zuschlag in Höhe von 0,25 Euro pro Teilnehmer und Übungseinheit gewähren und somit einen Beitrag zur Bewältigung der zusätzlichen Belastungen der Anbieter zu leisten.

Der Zusatzbetrag gilt für alle in der Zeit vom 01.08.2020 bis zum 31.12.2020 erbrachten Leistungen und sollte entsprechend bei Rechnungsstellung geltend gemacht werden. Er gilt für alle Träger der Deutschen Rentenversicherung. Müssen Rechnungsbeträge ausschließlich wegen der Gewährung des Zuschusses korrigiert werden, erfolgt dieses ohne gesonderte schriftliche Benachrichtigung.

Wir stehen weiterhin mit den Trägern der Rentenversicherung und allen Krankenkassen in Kontakt, um temporäre Erhöhungen der Vergütung zu erreichen oder zu verbessern. Sobald wir ein Ergebnis erzielen, werden wir Sie sofort informieren.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 26.07.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

die gesetzlichen Krankenkassen haben sich nun auf eine einheitliche Regelung geeinigt im Hinblick auf die

VERLÄNGERUNG DES GENEHMIGUNGSZEITRAUMS

Die Anspruchsdauer wird um 6 Monate verlängert.

Diese Regelung ist unbürokratisch ausgestaltet, um sowohl den Leistungserbringern als auch den Krankenkassen und ihren Abrechnungsdienstleistern unnötige Verwaltungsaufwände in jedem bewilligten Fall zu ersparen. Die genauen Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Information der Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene vom 24.07.2020.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 22.07.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

auch in THÜRINGEN gibt es eine BEFRISTETE ERHÖHUNG DER VERGÜTUNGSSÄTZE DURCH DIE PRIMÄRKASSEN um 10 Prozent für den Zeitraum 01.07.2020 bis 31.12.2020.

Die Tariftabelle für Thüringen auf unserer Homepage wird kurzfristig entsprechend angepasst.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 17.07.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

wieder ein kleiner Erfolg!

SACHSEN | BEFRISTETE ERHÖHUNG DER VERGÜTUNGSSÄTZE DURCH DIE PRIMÄRKASSEN

Die Primärkassen in Sachsen haben uns soeben informiert:

"Die letzten Wochen und Monate waren eine herausfordernde Zeit und auch jetzt sind noch nicht alle Hürden der Corona-Krise genommen. Für einige Leistungserbringerbereiche wurden Schutzschirme zur Abfederung der wirtschaftlichen Situation gespannt. Dies ist im Bereich des Rehabilitationssports leider nicht passiert.
Dies ist den Primärkassen in Sachsen bewusst. Wichtig war es daher für uns, Ihnen ein Zeichen der Solidarität zu senden.   
Mit dem Ziel,

   die Versorgungsstrukturen zu erhalten,
   die Leistungserbringer in der herausfordernden Situation zu unterstützen und  
   gleichzeitig die bevorstehende Sommerzeit/pause zu berücksichtigen

bieten wir Ihnen eine zeitlich begrenzte Vergütungsanpassung in Höhe von 10 Prozent (auf Basis der aktuellen Vergütung) im Zeitraum vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 an.“

Die Tariftabelle für Sachsen auf unserer Homepage wird natürlich kurzfristig entsprechend angepasst.

Wir bemühen uns weiter, ähnliche Ergebnisse auch in anderen Bundesländern zu erzielen.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 16.07.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

ergänzend zu unserem Update vom 15.07. empfehlen wir Ihnen, bei Abrechnungen von Leistungen nach dem Ende des ursprünglichen Bewilligungszeitraums immer auf der Rechnung und/oder dem Muster 56 und/oder der Teilnahmebestätigung einen (handschriftlichen) Vermerk wie „Genehmigungszeitraum verlängert wegen COVID-19-Pandemie“, aufzubringen.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 15.07.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

aktuell mißachten leider einzelne Kassen die von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) getroffene Regelung zur unbürokratischen Verlängerung des Bewilligungszeitraums: Bei der Abrechnung werden Absetzungen vorgenommen, weil (angeblich) Leistungen nach dem Genehmigungszeitraum erbracht worden sind.

Bitte legen Sie in solch einem Fall umgehend (schriftlich) Widerspruch ein und verweisen auf die Informationen des vdek im Namen der GKV vom 3. Juli 2020.

Sollte es dann weiterhin Schwierigkeiten geben, setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 08.07.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

die Antragsplattform für die

ÜBERBRÜCKUNGSHILFEN DES BUNDES

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de ist seit heute für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer freigeschaltet.

Diese müssen sich auf dem Portal des BMWi registrieren und erhalten per Post eine PIN, die zur Antragstellung erforderlich ist. Das 2-stufige Authentifizierungsverfahren ist aus datenschutzrechtlichen Gründen erforderlich. Ab diesen Freitag, 10. Juli soll dann die Antragstellung möglich sein.

Die Beantragung kann tatsächlich nur von einem vom berechtigten Unternehmen beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer erfolgen. Zur Vorbereitung der Anträge und zur Abklärung von Fragen sollten Sie sich so schnell wie möglich mit ihrem Steuerberater in Verbindung setzen.

Sollten Sie (noch) keinen Steuerberater haben, können Sie auf folgenden Seiten suchen:

Die Kosten für einen Steuerberater in Zusammenhang mit der Antragstellung gehören jedoch dann auch zu den förderfähigen Kosten!

Das Programm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie Soloselbstständige, die besonders stark von der Corona-Krise betroffen sind und nach wie vor unter Schließungen leiden oder wegen den Abstands- und Hygieneregeln ihre Kapazitäten nicht voll ausschöpfen können.

Zuständig für die Antragsbearbeitung, Prüfung und Bewilligung werden die jeweiligen Bewilligungsstellen der Bundesländer sein.

Weitere Fragen werden im Bereich FAQ der Antragsplattform beantwortet.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 03.07.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

die Krankenkassen haben uns soeben neue Informationen geschickt zum

GENEHMIGUNGSVERFAHREN

Mit Mail vom 20.03.2020 hat der vdek für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) u.a. zum Genehmigungsverfahren Folgendes mitgeteilt:

"Der Bewilligungszeitraum beim Rehabilitationssport ... wird unbürokratisch um die Zeit der Aussetzung der Übungsveranstaltungen verlängert. Hierzu bedarf es keiner besonderen Antragstellung durch die Versicherten bzw. die Leistungserbringer. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Versicherten aus Angst vor Ansteckung nicht mehr teilnehmen, die Leistungserbringer die Übungsveranstaltungen abgesagt haben, die Übungsstätten geschlossen wurden oder die Durchführung behördlicherseits untersagt wurde. Die Rehabilitationsträger werden nach überstandener Corona-Krise alle Leistungserbringer-Verbände über den (max.) Verlängerungszeitraum informieren."

Vor dem Hintergrund der sich häufenden Anfragen von Leistungserbringern und auch von Versicherten bei den Krankenkassen und ihren Verbänden weisen die Krankenkassen darauf hin, dass derzeit die GKV über den (max.) Verlängerungszeitraum für die Verordnungen beim Rehasport berät.

Die Krankenkassen hoffen, bis spätestens Ende Juli 2020 eine verbindliche Aussage der GKV übermitteln zu können. Auch diese Regelung soll unbürokratisch ausgestaltet werden, um den Leistungserbringern und den Krankenkassen Verwaltungsaufwände in jedem bewilligten Fall zu ersparen.

Die Krankenkassen bitten, von weiteren Nachfragen im jeweiligen Einzelfall zum jetzigen Zeitpunkt abzusehen. Bitte warten Sie deshalb die angekündigte gemeinsame und bundesweit geltende Regelung der GKV zum Genehmigungsverfahren ab.

Diese Zwischennachricht ergeht zugleich im Namen
des AOK-Bundesverbandes GbR
des BKK-Dachverbandes e.V.
des IKK e.V.
der KNAPPSCHAFT
der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek)

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 27.06.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

im Rahmen der Gespräche mit den Krankenkassen konnten in den vergangenen, schwierigen Wochen seit März einige Punkte erreicht werden:

Unbürokratische Verlängerung des Genehmigungszeitraums | sofortige (Zwischen-) Abrechnung, unabhängig von den vertraglichen Regelungen | Tele-/Online-Angebote | Rehasport im Freien | Aussetzen der Günstigkeitsklausel bei den Ersatzkassen

Aktuell bemühen wir uns darum, den erhöhten Aufwand durch die einzuhaltenden Hygieneanforderungen und die reduzierten Gruppengrößen durch eine (temporäre) Anhebung der Preise abzubilden. Gerade der zweite Punkt gestaltet sich als äußerst schwierig, da die Krankenkassen rechtlich nicht einfach Geld als Ausgleich für „weggebliebene“ Teilnehmer zahlen dürfen. Nachdem die Krankenkassen sich u.a. deshalb äußerst schwer getan haben, können wir einen ersten Erfolg verbuchen.

BEFRISTETE ERHÖHUNG DER VERGÜTUNGSSÄTZE DURCH DIE ERSATZKASSEN IN PANDEMIEZEITEN

Die von uns vorgetragene Problematik wurde in den zuständigen Verbandsgremium mit den Vorständen der Ersatzkassen im Juni intensiv beraten. Im Ergebnis haben sich die Ersatzkassen für eine Vergütungserhöhung von 10 v. H. der aktuellen Vergütungssätze für den Rehabilitationssport – befristet für das 3. Quartal 2020 – ausgesprochen.

Dies führt für den Zeitraum 1. Juli - 30. September 2020 bei den Ersatzkassen zu folgenden Preisen:

Allg. Rehabilitationssport Pos.-Nr. 604503 6,09 EUR
Rehasport für Kinder Pos.-Nr. 604511 9,35 EUR
Rehasport im Wasser Pos.-Nr. 604509 8,61 EUR
Herzsport Pos.-Nr. 604504 9,68 EUR
Rehasport für Schwerstbehinderte Pos.-Nr. 604507 13,75 EUR

Bitte informieren Sie Ihre Abrechnungsdienstleister. Wir werden kurzfristig unsere Preistabellen anpassen.

BREMEN | HINWEIS ZUR VERLÄNGERUNG IM ZUSAMMENHANG MIT DER UNTERBRECHUNG DURCH DIE COVID-19-PANDEMIE

Die Krankenkassen in Bremen haben uns als erste darüber informiert, dass (mindestens!) der Zeitraum vom 16.03. bis 31.05.2020 (= 11 Wochen) als Verlängerung über den eigentlichen Beendigungszeitraum hinaus „angehängt“ werden kann. Hierzu ist vom Anbieter auf der Verordnung (Muster 56), neben die Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse (auf der Rückseite) ein (handschriftlicher) Vermerk, wie „Genehmigungszeitraum verlängert wegen COVID-19-Pandemie“, aufzubringen. Sollten die Krankenkassen auf Bundesebene einen weitergehenden Verlängerungszeitraum beschließen, gilt dieser dann auch für Bremen.

BERLIN | SARS-COV-INFEKTIONSSCHUTZVERORDNUNG

In Berlin löst die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung die bisherigen SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung ab. Damit werden die seit Mitte März mehrmals weiter entwickelten Regelungen deutlich entschlackt, vereinfacht und auf das Wesentliche konzentriert: die Abstands- und Hygieneregeln. Die Regelungen zu den Gruppengrößen sind somit aufgehoben, es gilt „lediglich“ ein Anstand von 1,5 m. Schwimmbäder dürfen (nur) mit Genehmigung des örtlich zuständigen Gesundheitsamtes geöffnet werden.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 23.06.2020

ÜBERBRÜCKUNGSHILFE


Das zugrunde liegende gesamte Konjunkturpaket befindet sich aktuell noch im parlamentarischen Prozess.

Eine Antragstellung ist deshalb derzeit noch nicht möglich. Wir informieren, sobald der Antragsweg bekannt wird. Programmstart soll der 1. Juli 2020 sein.
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Update vom 21.06.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter

AKTUELLE ÜBERSICHT

wir haben noch einmal unsere Tabelle überarbeitet:

Regelungen zur Wassergymnastik gibt es nun auch in Bayern, Hamburg und Thüringen. Offen ist nun nur noch Berlin: Dort will der Senat in der nächsten Woche weitere Lockerungen beschließen, die ab 25. Juni 2020 gelten sollen. Ob auch die Nutzung von Hallenbädern wieder möglich sein wird, ist noch offen.

Da nun der Rehasport in allen Bundesländern sowohl im Trockenen wie auch im Wasser grundsätzlich wieder möglich ist, wird es keine neue Tabelle mehr geben.

AKTUELLE INFORMATIONEN

Aktuelle Infos haben wir von der AOK PLUS und der DRV Nord bekommen.

KONJUNKTURPROGRAMM DER BUNDESREGIERUNG

Mit dem Zweiten Nachtragshaushalt 2020 hat das Kabinett am 3. Juni 2020 die finanziellen Voraussetzungen für weitere Maßnahmen zur Überwindung der Coronakrise auf den Weg gebracht.

Um gezielt den besonders stark von der Coronakrise betroffenen kleinen und mittelständischen Unternehmen zu helfen, wird ein umfassendes Förderprogramm aufgelegt: Überbrückungshilfen ermöglichen Stützungsmaßnahmen. Es gilt branchenübergreifend. Insgesamt sollen dafür 25 Milliarden Euro bereitgestellt werden.


Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
 Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 09.06.2020

REHASPORT IN THÜRINGEN

Thüringen geht in der Coronakrise voran: Alle Kontaktbeschränkungen werden zum 13. Juni aufgehoben, es gibt dann nur noch Empfehlungen. Somit sind ab nächster Woche auch (Schwimm-) Bäder in Thüringen geöffnet und die Durchführung von Wassergymnastik ist wieder möglich.
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Update vom 08.06.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

es gibt wieder neue Regelungen, diesmal in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein.

In den genannten Bundesländern ist nun auch wieder Wassergymnastik in der Halle möglich:

  • Sachsen-Anhalt                          ab 28.05
  • Nordrhein-Westfalen               ab 30.05.
  • Hessen                                          ab 01.06.
  • Baden-Württemberg               ab 02.06.
  • Sachsen                                        ab 06.06.
  • Mecklenburg-Vorpommern  ab 08.06.
  • Niedersachsen                           ab 08.06.
  • Saarland                                       ab 08.06.
  • Schleswig-Holstein                   ab 08.06.
  • Rheinland-Pfalz                          ab 10.06.
  • Brandenburg                              ab 13.06.
  • Bremen                                         ab 01.07.

Somit fehlen noch Bayern, Berlin, Hamburg und Thüringen.

Die Änderungen sind in unsere Übersicht aufgenommen:

Informationen der Rentenversicherung zur Wiederaufnahme des Rehabilitationssports finden Sie in dem Schreiben der DRV Bund vom 28.05.2020.


Kontaktieren Sie uns weiterhin bei Fragen über sl@rehasport-deutschland.de.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 31.05.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

in der letzten Woche haben nun auch Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt Verordnungen erlassen, so dass jetzt in allen Bundesländern Rehabilitationssport sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen wieder möglich ist.

Die einzige Ausnahme ist Bayern: Dort startet der Sport in geschlossenen Räumen am 8. Juni 2020, dann aber mit der Besonderheit, dass speziell beim ärztlich verordneten Rehabilitationssport auf die Einhaltung von Auflagen verzichtet werden kann: § 9 (8) 5. BaylfSMV.

Hessen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland haben in den letzten Tagen ihre Vorgaben bereits wieder angepasst.

Wir haben unsere Übersicht überarbeitet, aktualisiert und die Regelungen für Wassergymnastik Indoor aufgenommen:

Wassergymnastik in der Halle ist inzwischen in folgenden Bundesländern wieder möglich:

  • Sachsen-Anhalt                ab 28.05
  • Nordrhein-Westfalen     ab 30.05.
  • Hessen                                ab 01.06.
  • Baden-Württemberg     ab 02.06.
 
Einen Zeitplan gibt es in diesen Ländern:
     
  • Saarland                              ab  08.06.
  • Brandenburg                     ab 13.06.
  • Bremen                                ab 01.07.
 
Wie bisher stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite:

Viele Grüße aus Berlin
Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands                          
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Update vom 26.05.2020

REHASPORT IN RHEINLAND-PFALZ

Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz hat die Achte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz verabschiedet. Sie tritt am 27. Mai 2020 in Kraft und gilt bis 09. Juni 2020. Sie verweist in § 8 (8) auf das Hygienekonzept für den Sport auf Außenanlagen und das Hygienekonzept für den Sport im Innenbereich. Beide Hygienekonzepte geben einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen vor. Bei Sportarten, die zu einem verstärkten Aerosolausstoß führen, gilt ein Abstand von 3 Metern.

REHASPORT IN HAMBURG

Der Hamburger Senat hat die Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg vom 27. Mai 2020 verabschiedet. Sie tritt am 27. Mai 2020 in Kraft und gilt bis 30. Juni 2020. Sportbetrieb im Freien ist bei einem Mindestabstand von 1,5 Meter und Sport in geschlossenen Räumen bei einem Mindestabstand von 2,5 Metern wieder zulässig; § 11 (1) + (3) i.V.m. § 34 (3).

REHASPORT IN SACHSEN-ANHALT

Die Landesregierung in Sachsen-Anhalt hat die Sechste Verordnung über die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 verabschiedet. Sie tritt am 28. Mai 2020 in Kraft und gilt bis 01. Juli 2020. Sportbetrieb im Freien und in geschlossenen Räumen ist bei einem Mindestabstand von 1,5 Metern wieder zulässig; § 8 (1).

REHASPORT IN BREMEN

Der Bremer Senat hat die Fünfte Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verabschiedet. Sie tritt am 27. Mai 2020 in Kraft und gilt bis 12. Juni 2020. Neben dem bislang schon zulässigen Freiluftsport mit einem Mindestabstand von 1,5 Meter sowie 10 qm Fläche pro Person (§ 9e) ist nun auch Indoorsport wieder möglich (§ 9f): Neben dem Abstand von mindestens 1,5 m ist die Ausübung von Sport in Gruppen zulässig, soweit pro Person eine Fläche von mindestens 20 qm zur Verfügung gestellt wird.

REHASPORT IN BRANDENBURG

Die Landesregierung im Land Brandenburg hat eine weitere Änderung der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg beschlossen. Sie tritt am 28. Mai 2020 in Kraft und gilt bis 15. Juni 2020. Neben dem bislang schon zulässigen Freiluftsport mit einem Mindestabstand von 1,5 Meter dürfen nun auch Indoor-Sportanlagen grundsätzlich wieder öffnen.

REHASPORT IN BAYERN

Sport in geschlossenen Räumen wird im Freistaat Bayern wieder ab 8. Juni 2020 möglich sein. Dies bestätigte Ministerpräsident Söder in einer Pressekonferenz zur Corona-Pandemie (ab Minute 14:30).

REHASPORT IN BERLIN

Sport in geschlossenen Räumen wird im Land Berlin wieder ab 6. Juni 2020 möglich sein, berichtet der Tagesspiegel. Am 28. Mai wird der Senat in einer Sondersitzung die konkreten Beschlüsse fassen.
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Update vom 25.05.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

viele Gruppen starten in diesen Tagen wieder.

Es kommt deshalb die Frage nach der Verlängerung des Bewilligungszeitraums auf. Wir verweisen an dieser Stelle noch einmal auf die zwischen allen Krankenkassen abgestimmte Stellungnahme vom 20. März 2020:

"Der Bewilligungszeitraum beim Rehabilitationssport und Funktionstraining wird unbürokratisch um die Zeit der Aussetzung der Übungsveranstaltungen verlängert. Hierzu bedarf es keiner besonderen Antragstellung durch die Versicherten bzw. die Leistungserbringer.

Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Versicherten aus Angst vor Ansteckung nicht mehr teilnehmen, die Leistungserbringer die Übungsveranstaltungen abgesagt haben, die Übungsstätten geschlossen wurden oder die Durchführung behördlicherseits untersagt wurde.

Die Rehabilitationsträger werden nach überstandener Corona-Krise alle Leistungserbringer-Verbände über den (max.) Verlängerungszeitraum informieren."
Da solch eine Information der Krankenkassen bislang nicht vorliegt, können alle offenen Einheiten bis auf weiteres wahrgenommen werden.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 24.05.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

nachdem (Reha-) Sport im Freien in allen Bundesländern wieder möglich ist, nehmen auch die Lockerungen zum Sporttreiben in geschlossenen Räumen „Fahrt auf“:

In acht Bundesländern ist die Freigabe inzwischen erfolgt, in weiteren fünf stehen die Termine für Ende Mai bzw. Anfang Juni bereits fest und in Berlin, Bayern und Hamburg gibt es noch keinen konkreten (Zeit-) Plan.

Bitte achten Sie darauf, dass sich die Rahmenbedingungen, wie beispielsweise Abstandsregeln, Gruppengröße und die Nutzung von Umkleiden, von Land zu Land unterscheiden können: Ausschlaggebend sind hier immer die regionalen Rechtsnormen (Verordnungen und Allgemeinverfügungen). Bitte nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie die für Sie geltenden Regelungen, da die Bußgelder bei Zuwiderhandlung weiterhin erheblich sind.

Bitte beachten Sie auch, dass Neuerungen und Ergänzungen bereits vor Außerkrafttreten der geltenden Verordnung verabschiedet werden können. In Einzelfällen, wie am Freitag in Thüringen, nehmen auch Gerichte den Landesregierungen die Entscheidung ab.

Eine kompakte Übersicht finden Sie in unserem PDF "SARS-CoV-2 Pandemie 2020 | Lockerungen der Kontaktbeschränkungen im Sport“.

Im folgenden der Stand bzgl. (Reha-) Sport in geschlossenen Räumen und die aktuell geltende Rechtsverordnung in Ihrem Bundesland (hinter dem jeweiligen Link):


Bitte zögern Sie weiterhin nicht, uns eine Mail zu schicken, wenn Sie Fragen haben oder sich bei bestimmten Themen unsicher fühlen:

   Sabine Knappe | sl@rehasport-deutschland.de
   Thomas Roth | tr@rehasport-deutschland.de


Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 19.05.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene und der GKV-Spitzenverband haben uns heute Morgen über die Wiederaufnahme von Rehabilitationssport nach Lockerung der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen informiert:

REHABILITATIONSSPORT IM FREIEN

Es bestehen keine Bedenken gegen die Durchführung von Rehabilitationssport im Freien bei Beachtung der Vorgaben im Beschluss der Sportministerinnen und Sportminister (Ziffer 1a). Zusätzlich sind die spezifischen Regelungen im jeweiligen Bundesland zu beachten. Die Durchführung ist ab sofort bis längstens 30.09.2020 möglich. Über eine Verlängerung wird ggf. unter Berücksichtigung der Entwicklung des Infektionsgeschehens zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Hinsichtlich des Anerkennungsverfahrens wird es als ausreichend angesehen, wenn die durchführenden Leistungserbringer der zuständigen anerkennenden Stelle die Veranstaltungsdaten (Ort/Treffpunkt mit Adresse, Wochentag und Beginn/Ende) einmalig vor der erstmaligen Durchführung mitteilen. Witterungsbedingt kann im Einzelfall von den gemeldeten Daten abgewichen werden.

>>> Wir haben im RSD-Portal die Möglichkeit eingerichtet, dass Sie Ihre Angebote als „Gelegentlich im Freien“ kennzeichnen und die Adresse bzw. den Treffpunkt angeben können. Hier finden Sie eine Kurzanleitung. <<<

Die Teilnahme ist auf der Teilnahmebestätigung mit einem „i.F.“ oder „im Freien“ hinter dem Datum zu kennzeichnen.

>>> In den Softwareprodukten RESI und azh myYOLO ist die entsprechende Möglichkeit bereits vorgesehen. Weitere Infos erhalten Sie von den Anbietern  Ihres Systems der digitalen Signatur. <<<

REHABILITATIONSSPORT IN GESCHLOSSENEN RÄUMEN

Es gelten für die Wiederaufnahme des Rehabilitationssports in geschlossenen Räumen grundsätzlich die DBS-Empfehlungen zum Rehabilitationssport vom 30.04.2020 „Empfehlungen zur Wiederaufnahme nach Lockerung der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen“ bzw. die Empfehlungen der Leistungserbringerverbände.

>>> Neben den Informationen des DBS empfehlen wir die Handlungshilfe der Verwaltungsberufsgenossenschaft. <<<

Allerdings sind bei der Wiederaufnahme des Übungsbetriebes ergänzend die länderspezifischen Regelungen insbesondere zur Gruppengröße und zur Öffnung der Veranstaltungsorte/Hallen zu beachten, so dass im Gegensatz zur Durchführung von Rehabilitationssport im Freien (s.o.) vorrangig keine detaillierten bundeseinheitlichen Regelungen in Betracht kommen.

Es wird davon ausgegangen, dass die Teilnehmer*innen ihren eigenen Mund-Nasen-Schutz mitbringen/nutzen.

Die Durchführung von Rehabilitationssport in Herzgruppen ist unter den o.g. Bedingungen möglich. Es liegen derzeit noch keine spezifischen Regelungen, z.B. der DGPR, vor.

FORTFÜHRUNG DES REHABILITATIONSSPORTS ALS TELE-/ONLINE-ANGEBOT


In der momentanen Situation kann nicht von einer „normalen“ Durchführung der Übungsveranstaltungen gesprochen werden. Da die Kontaktbeschränkungen nur leicht gelockert, aber nicht aufgehoben wurden, kann das Tele-/Online-Angebot befristet weiter bis längstens 30.09.2020 (analog zur Durchführung im Freien) durchgeführt werden. Über eine Verlängerung wird ggf. unter Berücksichtigung der Entwicklung des Infektionsgeschehens zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Stellen Sie Ihre Fragen bitte weiterhin per Mail an sl@rehasport-deutschland.de.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 08.05.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

heute schon die nächsten Infos.

WIEDERAUFNAHME VON REHASPORT IN GESCHLOSSENEN RÄUMEN

Nach der Telefonschaltkonferenz vom 6. Mai liegt die Verantwortung für sukzessive Lockerungen der Kontaktbeschränkungen und somit auch für die Freigabe von Sport in Gruppen in geschlossenen Räumlichkeiten nun bei den Ländern.

Wir haben Ihnen die Links auf die entsprechende Seite der für Sie zuständigen Landesregierung hinterlegt:


Jedes Bundesland hat einen eigenen Zeitplan. Und auch dort, wo die Freigabe von Sport in Gruppen bereits geplant ist, muss ggf. die entsprechende Rechtsverordnung noch erlassen werden. Informieren Sie sich deshalb in kurzen Abständen ob, ab wann und mit welchen Auflagen Sport in Gruppen in geschlossenen Räumen bei Ihnen wieder erlaubt ist.

EINWILLIGUNGSERKLÄRUNG ZUR TEILNAHME AM REHABILITATIONSSPORT WÄHREND DER CORONA-PANDEMIE

Neben den in den beiden Handlungsleitfäden der Verwaltungsberufsgenossenschaft und des Deutschen Behindertensportverband e.V. genannten Schutzmaßnahmen ist es sinnvoll, dass Sie die Teilnehmer am Rehabilitationssport über die besondere Situation aufklären, auf die möglichen Risiken hinweisen und erläutern, welche Schutzmaßnahmen Sie ergriffen haben und welche Verhaltensregeln die Teilnehmer einhalten müssen.

Bitte beachten Sie, dass eine ausschließlich schriftliche Aufklärung nicht ausreichend ist, vielmehr muss die Informationsweitergabe mündlich erfolgen, da jeder Mensch anders ist und spezifische Probleme wie auch Fragen an Sie hat. Trotzdem ist ein Schriftstück ergänzend möglich. Wir haben Ihnen dazu eine Mustereinwilligungserklärung zur Teilnahme am Rehabilitationssport während der Corona-Pandemie erstellt, welche Sie hierzu nutzen können.

VERGÜTUNG | BEFRISTETE AUSSETZUNG DER „GÜNSTIGKEITSKLAUSEL“ DER ERSATZKASSEN

Die Ersatzkassen haben sich angesichts der COVID-19-Pandemie bereit erklärt, die sog. „Günstigkeitsklausel“ befristet für den Zeitraum vom 01.05.2020 bis 31.12.2020 auszusetzen. Dies führt dazu, dass sich, in den Bundesländern unterschiedlich (außer Bayern), die Vergütung für eine oder mehrere Positionsnummern für diese acht Monate erhöht.

Unsere angepassten Tariftabellen sind ab Montag verfügbar. Informieren Sie ggf. Ihren Abrechnungsdienstleister darüber.

Ihre Fragen bitte weiterhin per Mail an sl@rehasport-deutschland.de.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands

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Update vom 07.05.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

am 6. Mai erfolgte eine weitere Abstimmung zwischen der Bundes- und den Landesregierungen zu Lockerungen bei den derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen.

Zu dem Beschluss der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 6. Mai 2020 und den daraus resultierenden Auswirkungen auf den Rehabilitationssport gab es heute einen telefonischen Meinungsaustausch zwischen dem vdek e.V. und den Leistungserbringerverbänden im Rehabilitationssport.

Wiederaufnahme des Rehabilitationssports in geschlossenen Räumen
In Ziffer 14. des Beschlusses der Telefonschaltkonferenz wird den Ländern in eigener Verantwortung vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens und landesspezifischer Besonderheiten die schrittweise Öffnung der folgenden Bereiche mit Auflagen auf der Grundlage von gemeinsamen Hygiene- und Abstandskonzepten der jeweiligen Fachministerkonferenzen übertragen:
  • Sportbetrieb in allen öffentlichen und privaten Indoor-Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern
  • Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • Betrieb von sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen
Darüberhinaus können perspektivisch die Freigaben oder erneute Kontaktbeschränkungen, auf Grund von unterschiedlichen Neuinfektionsraten, zwischen verschiedenen Landkreisen und kreisfreien Städten divergieren.
Es ist deshalb nicht möglich, einheitliche Vorgaben für den Rehabilitationssport zu definieren, da diese den politischen Richtlinien vor Ort widersprechen können.
Vielmehr muss sich jeder Anbieter an den für ihn geltenden regionalen und kommunalen Weisungen orientieren.

Sollte bei Ihnen der Sport in Gruppen wieder erlaubt sein, bitten wir Sie bei der Wiedereröffnung der Rehabilitationssportgruppen vorsichtig zu sein:
Bedenken Sie insbesondere, dass es sich bei Ihren, meist älteren, Teilnehmern um Personen handelt, die ein erhöhtes Risiko bzgl. einer Covid-19 Infektion tragen.
Studieren Sie deshalb die einschlägigen Empfehlungen zu möglichen Schutzmaßnahmen und setzen Sie diese auch penibel um!
Wir verweisen hier auf die detaillierten Empfehlungen der Verwaltungsberufsgenossenschaft "SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard – Empfehlungen für die Branche Fitness-und Sportstudios“ und des Deutschen Behindertensportverband e.V. "Rehabilitationssport - Empfehlungen zur Wiederaufnahme nach Lockerung der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen".

Möglichkeit zur Durchführung Rehabilitationssportgruppen im Freien
Sport im Freien ist grundsätzlich unter Einhaltung bestimmter Regeln möglich. Zur daraus resultierenden Möglichkeit der Durchführung von Rehabilitationssportgruppen im Freien wird es in Kürze eine abgestimmte Empfehlung zwischen allen Krankenkassen und dem GKV-Spitzenverband geben. Wir werden Sie umgehend informieren.

Weiterführung von Tele-/Online Rehasportangeboten
Diese Angebote sollen enden, sobald eine „normale“ Durchführung der Übungsveranstaltungen wieder möglich ist. Da davon aktuell nicht ausgegangen werden kann, können diese Angebote weiter durchgeführt werden.

Finanzierungsfragen
Die Krankenkassen werden sich in den nächsten Tagen abstimmen, inwieweit z.B. ein vorübergehend erhöhter Hygieneaufwand finanziell kompensiert werden kann.

Eine nächste Telefonkonferenz wird nächste Woche, am Freitag, 15. Mai, stattfinden. Wir werden Sie danach natürlich wieder umgehend informieren.

Falls Sie Fragen haben, stellen Sie diese am besten direkt per Mail an Frau Knappe: sl@rehasport-deutschland.de.

Viele Grüße aus Berlin

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands

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Update vom 04.05.2020

RENTENVERSICHERUNG + TELE-/ONLINE REHASPORT

Nachdem sich alle Rentenversicherungsträger auf eine bundeseinheitliche Verfahrensweise abgestimmt haben, wurden wir darüber informiert, dass die Rentenversicherungsträger sich im Interesse der Rehasportler dem modifizierten Leistungsangebot unter den von den gesetzlichen Krankenkassen geforderten Rahmenbedingungen anschließen.

Zu beachten sind insbesondere die Hinweise zum Ausschluss für Herzgruppen und zur Sturzprophylaxe. Darüberhinaus betrachten die Rentenversicherungsträger für eine Online Durchführung als Voraussetzung, dass sowohl Leistungserbringer als auch Teilnehmer/innen diese Durchführungsform nutzen können und wollen. Die Aufklärungspflicht für die Teilnehmer/innen liegt bei den Leistungserbringern.

Die Übergangsregelung endet, sobald nach Aufhebung der Kontaktbeschränkungen eine "normale" Durchführung der Übungsveranstaltungen wieder möglich ist, nach derzeitiger Auffassung der Rentenversicherungsträger spätestens zum 30.09.2020.

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Update vom 03.05.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

es tut sich was!

WIEDRAUFNAHME VON SPORT

Die Bundeskanzlerin hat in Ihrer Pressekonferenz am 30. April angekündigt, dass am 6. Mai die Konzepte der Sportminister ausgewertet werden. Es ist geplant, klare Entscheidungen darüber zu fällen, in welcher Folge und in welcher Art bestimmte sportliche Betätigungen unter den gegebenen Bedingungen wieder möglich sind.

Die Sportministerinnen und Sportminister der Länder haben am 28. April einen Beschluss vorgelegt, wie eine schrittweise Wiederaufnahme des Sportbetriebes aussehen kann. In einem ersten Schritt sollen Sportangebote an der „frischen Luft“ unter Einhaltung konkreter Regelungen erlaubt werden.

Wir werden mit den Krankenkassen klären, wie dies im Rehabilitationssport umgesetzt werden kann.


TELE-/ONLINE REHASPORT

Inzwischen haben wir über 160 Anträge genehmigt! Auf unserer Internetseite haben wir eine spezielle Liste mit allen Online Rehasport-Anbietern eingerichtet.

Die Rückmeldungen sind überaus positiv und Pressemitteilungen gibt es auch schon:
NWZ online | Spandauer Volksblatt | Witten aktuell

Falls Sie bei der Umsetzung noch konzeptionelle und/oder technische Unterstützung benötigen, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren: Wir helfen Ihnen!


VERBANDSTAG 2020

Den ursprünglich für Anfang Juni geplanten Verbandstag mit unserer jährlichen Mitgliederversammlung haben wie in den Herbst verlegt: Neuer Termin ist der 22./23. Oktober 2020. Wie gewohnt, werden Sie wieder fristgerecht per E-Mail eingeladen.


Hoffen wir, dass sich die Situation tatsächlich stabilisiert und wir Schritt für Schritt zu einer erträglichen „Normalität“ zurückkehren können.

Viele Grüße

Thomas Roth | Sabine Knappe | Christin Ufer
Geschäftsführender Vorstand
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Update vom 23.04.2020

Rund 40% der Anbieter von Tele-/Online Rehasport bei uns nutzen die Software newrow_.

Seit letzter Woche gibt es hier ein neues Preismodell. Die bisherigen sog. Pläne für 15 Teilnehmer "MEETING 15" und für 25 Teilnehmer "MEETING 25" gibt es nicht mehr.

Jetzt können Sie sich entscheiden zwischen: KALTURA MEETING und VIRTUAL CLASSROOM 50.

KALTURA MEETING | 15 EUR pro Monat
Sie mieten einen Raum und können bis zu 100 Teilnehmer zu einem Online-Treffen einladen. Teilnehmer und Übungsleiter können sich sehen, der Übungsleiter kann sein eigenes Bild vergrößern, um Übungen vorzumachen oder einen Teilnehmer, um ihn bei der Übungsausführung zu beobachten und zu korrigieren. Es gibt die Möglichkeit Videos bereitzustellen und für die Teilnehmer abzuspielen. Diese Funktionen reichen für eine Rehasport-Übungsstunde grundsätzlich aus!

VIRTUAL CLASSROOM 50 | 50 EUR pro Monat
Neben den Funktionen von KALTURA MEETING haben sie weitere Möglichkeiten die Sie insbesondere dann nutzen können, wenn Sie newrow_ auch für Besprechungen oder Schulungen einsetzen wollen. So können Sie auf ein virtuelles Flipchart malen, verfügen über eine (Text-) Chat Funktion und können jedem Teilnehmer die Rechte eines Moderators einräumen.

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Update vom 20.04.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

ich möchte Sie auf die Seite https://corona.kfw.de der Förderbank KfW aufmerksam machen.

Dort können Sie sehr einfach prüfen, welche Maßnahme für Sie infrage kommen. Abhängig vom Alter Ihres Unternehmens und der Anzahl Ihrer Mitarbeiter, werden Ihnen ein bis zwei der derzeit aufgelegten Förderprogramme angezeigt:


  •   Gründungsdatum vor 02.01.2019 und Unternehmen max. 5 Jahre alt
  •   unabhängig von der Mitarbeiterzahl
  •   Zins zwischen 1% und 1,46% p.a.
  •   KfW übernimmt 90% des Ausfallrisikos
  •   Rückzahlung über 5 Jahre, das 1. Jahr keine Tilgung
  •   Merkblatt


  •   Unternehmen älter als 5 Jahre
  •   unabhängig von der Mitarbeiterzahl
  •   Zins zwischen 1% und 1,46% p.a.
  •   KfW übernimmt 90% des Ausfallrisikos
  •   Rückzahlung über 5 Jahre, das 1. Jahr keine Tilgung
  •   Merkblatt


  •   Gründungsdatum vor 02.01.2019
  •   mehr als 10 Mitarbeiter
  •  Der Zins beträgt 3% p.a.
  •   KfW übernimmt 100% des Ausfallrisikos
  •   Es findet keine Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW statt; so kann der Kredit schnell bewilligt werden.
  •   Rückzahlung über 10 Jahre, das 1. + 2. Jahr keine Tilgung
  •   Merkblatt bzw. ergänzende Angaben zum Antrag.

Nachdem Sie das für Sie passende Programm gewählt haben, fragt die Seite von Ihnen die wesentlichen Informationen ab und erzeugt daraus ein PDF, welches Sie bei Ihrer Hausbank (oder ggf. einem anderen Finanzierungspartner) zusammen mit den weiteren erforderlichen Unterlagen einreichen können.

Vielleicht ist eines der Förderprogramme, u.a. in Ergänzung zu den Zuschüssen der Länder und des Bundes, für Sie ein weiterer Baustein diese schwierige Zeit zu überstehen.

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 19.04.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

in den letzten Tagen erreichten uns einige Anfragen, ab wann denn Rehasport wieder als Präsenzveranstaltung möglich sein wird und ob alternativ Rehasport im Freien durchgeführt werden kann.

Wir gehen davon aus, dass Rehabilitationssport als Präsenzveranstaltung weiterhin verboten ist. Dies gilt auch für die Durchführung im Freien.


Die wichtigste Maßnahme auch in der kommenden Zeit bleibt es, Abstand zu halten. Deshalb bleibt es weiter entscheidend, dass Bürgerinnen und Bürger in der Öffentlichkeit einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten und sich dort nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes aufhalten. Dies gilt weiterhin verbindlich und Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen werden entsprechend von den Ordnungsbehörden sanktioniert.

In der dazugehörenden Anlage 1 heißt es in Ziffer 5:

Für den Publikumsverkehr geschlossen sind …
f. der  Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern,
g. Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen

Es wird jedoch begonnen, Kriterien und (Zeit-) Pläne zu entwickeln, ab wann es in den einzelnen Branchen zu einer Lockerung von Kontaktbeschränkungen kommen kann.

So setzen auch wir uns dafür ein, eine Aufhebung der Beschränkungen zur Durchführung des Rehasports zu erreichen.  
Diesbezüglich wenden wir uns direkt an die einzelnen Landesregierungen, da wir davon ausgehen, dass diese individuelle Wege zur schrittweisen Aufhebung der Kontaktbeschränkungen gehen werden.

Sobald wir mehr wissen, werden wir Sie natürlich sofort informieren.

Thomas Roth | Sabine Knappe | Christin Ufer
Geschäftsführender Vorstand

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Update vom 15.04.2020

Die Bundeskanzlerin hat gestern, 15. April, gemeinsam mit den Regierungsvertretern der Länder die Beschlussfassung zur Beschränkung des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epedemie modifiziert. Gemäß Anlage 1 Ziffer 6. lit. a sind Zusammenkünfte in Sporteinrichtungen weiterhin verboten. Dies betrifft somit auch den Rehabilitationssport.
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Update vom 14.04.2020

Die gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) schließt sich den Empfehlungen der Krankenkassen an und finanziert den Tele-/Online Rehabilitationssport ebenfalls ab 03.04.2020. Die Nachricht finden Sie hier.

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Update vom 13.04.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

seit 10 Tagen besteht die Möglichkeit Rehasport online durchzuführen und abzurechnen.

Alle bisherigen Webinare waren ausgebucht, in dieser Woche gibt es noch freie Plätze!

Inzwischen sind bereits über 50 Anträge eingegangen, die alle sofort genehmigt wurden: 50% nutzen als Software zoom, weitere 36% haben sich für newrow_ entschieden.

Unser kleines Beispielvideo haben wir noch einmal neu gedreht.

Alle Dokumente finden Sie in unserem Downloadbereich. Wir haben Sie teilweise redaktionell überarbeitet und kleine Fehler beseitigt. Dies gilt insbesondere für die „Mustereinwilligungserklärung für Tele-/Online Rehasport" [Download].

Drei Hinweise für die praktische Umsetzung:

  • Richten Sie Ihre Software so ein, dass die Teilnehmer für ihre Rehasportgruppe ("Montag 10:00 Uhr“) immer dieselbe „Meeting-ID“ haben. So ersparen Sie sich jede Woche eine neue E-Mail zu versenden.

  • Wir denken, es ist sinnvoll, dass der Übungsleiter den Wechsel zwischen Galerieansicht (Videos aller Teilnehmer gleich groß) und Einzelansicht (Übungsleiter oder ein Teilnehmer groß, alle anderen klein) für alle Rehasportler (fern-) steuern kann. Prüfen Sie, welche Möglichkeiten Ihre Software hier hat.

  • Bitte beachten Sie, dass das von Ihnen genutzte Lizenzmodell eine vollständige Übungseinheit mit Vor- und Nachlauf zeitlich abdeckt. Sollte Ihr „Plan“ ein Limit von 40 Minuten haben, können Sie damit keinen Tele-/Online Rehabilitationssport durchführen.

Der Umgang mit „Webkonferenz“- Systemen ist für die meisten von uns noch ungewohnt. Mit einer guten Portion Pioniergeist und etwas Übung schaffen Sie es jedoch, in kurzer Zeit attraktive Angebote zu gestalten.

Wir möchten Ihnen Mut machen, probieren Sie es aus! Haben Sie keine Angst, vor allem nicht vor der Technik: Bis vor drei Wochen waren wir alle noch Anfänger auf diesem Gebiet.

Melden Sie sich bei uns, wir helfen Ihnen über die ersten Hürden und stehen Ihnen weiterhin zur Seite.

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 05.04.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

am Freitagabend haben wir Sie über die ab sofort bestehende Möglichkeit informiert, den Rehabilitationssport während der COVID-19-Pandemie als Tele-/Online-Angebot weiterzuführen. Wir haben Ihnen die notwendigen Informationen und Dokumente zugesandt und bestmögliche Unterstützung bei der Umsetzung zugesichert.

Neben dem kostenlosen Webinar „Einführung zur Durchführung des Rehasports online“ gibt es nun noch folgende weitere Hilfestellungen für Sie:


Ihre Fragen beantworten wir gern telefonisch.
Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 03.04.2020

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

heute gibt es einen kleinen Lichtblick in der so schwierigen Zeit.

In Abstimmung mit den Krankenkassen konnten wir eine Übereinkunft darüber erzielen, dass der Rehabilitationssport während der COVID-19-Pandemie als Tele-/Online-Angebot ab sofort weitergeführt werden kann.

Hierzu erhalten Sie folgende Informationen bzw. Dokumente zum Download:


Wir möchten Sie bei der Umsetzung so gut wie möglich unterstützen und bieten Ihnen ab sofort ein kostenloses Webinar „Einführung zur Durchführung des Rehasports online“ an. Wir erläutern Ihnen in 90 Minuten die Voraussetzungen zur Durchführung des Rehasports als Tele-/Online-Angebot, beantworten alle Ihre Fragen und geben Ihnen eine Einführung in die Software newrow.

Sie können sich ab sofort hier anmelden.

Wir haben die Teilnehmerzahl bewusst begrenzt, um Ihnen eine gute Beratung im Hinblick auf den Rehasport online zu gewährleisten.
Sie bekommen so auch ein Gespür dafür, wie sich eine Online Rehasportgruppe anfühlt.
Deshalb bitten wie Sie, uns zu benachrichtigen, falls es Ihnen doch nicht möglich sein sollte daran teil zu nehmen. Vielen Dank!

Das ganze RSD-Team steht Ihnen "rund um die Uhr" mit Rat und Tat zur Seite!

Viel Erfolg und viele Grüße

Thomas Roth
Vorsitzender des Vorstands
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Update vom 26.03.2020

Die Regelungen der DRV Baden-Wüttemberg zur Durchführung des Rehabilitationssports im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden Sie hier.

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Update vom 25.03.2020

Die Regelungen der DRV Bund zur Durchführung des Rehabilitationssports im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden Sie hier.

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Um das wirtschaftliche Überleben möglichst vieler Unternehmen zu sichern, haben inzwischen alle Bundesländer und der Bund Hilfsprogramme ins Leben gerufen.

Auf der Seite von gruenderlexikon.de erhalten Sie einen, nach Bundesländern aufgeschlüsselten, Überblick insbesondere über die Soforthilfen, die, als direkte Zuschüsse, vielfach nicht zurückgezahlt werden müssen. Diese Seite wird laufend aktualisiert.

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Update vom 24.03.2020 - 15:30 Uhr

50 Milliarden Euro Soforthilfen für kleine Unternehmen auf den Weg gebracht
Die finanziellen Soforthilfen (Zuschüsse) für kleine Unternehmen gelten für alle Wirtschaftsbereiche sowie Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 10 Beschäftigten. Das Programmvolumen umfasst bis zu 50 Milliarden Euro. Im Einzelnen ist vorgesehen:

   bis 9.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten
   bis 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten.

Wichtig: Noch steht nicht fest, wo betroffene Unternehmen ihre Anträge einreichen können. Unklar ist derzeit auch noch, wie die verschiedenen Hilfen von Bund und Land kombiniert werden können. Dies soll im Laufe der Woche erarbeitet werden. Sobald die Infos und jeweiligen Antragsstellen bekannt sind, werden wir Sie an dieser Stelle informieren. Mehr Infos

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Update vom 24.03.2020 - 14:00 Uhr

Am 20.03. haben wir über die Stellungnahme des Verbandes der Ersatzkassen e.v. (vdek) zum Genehmigungsverfahren, zur Zwischenabrechnung und zu finanziellen Hilfen informiert.

Diese Informationen erfolgten von Seiten der Ersatzkassen in Abstimmung mit dem GKV-Spitzenverband und den Krankenkassen auf Bundesebene. Dies sind folgende Krankenkassenarten und -verbände:

   Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK)
   Betriebskrankenkassen (BKK)
   Innungskrankenkassen (IKK)
   Knappschaft (Krankenkasse)
   Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) als Landwirtschaftliche Krankenkasse (LKK)
   Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) für Barmer EK, DAK-Gesundheit, Hanseatische KK, Handelskrankenkasse, KKH, TK

Wir gehen davon aus, dass alle Mitgliedskassen dieser Kassenarten und -verbände die in dem Schreiben beschriebenen Punkte entsprechend umsetzen.

Die Träger der Rentenversicherung, das sind die DRV Bund, die 13 regionalen DRVen, die DRV Knappschaft-Bahn-See und die SVLFG als Landwirtschaftliche Alterskasse gehören nicht zu den Krankenkassen. Diese haben bereits teilweise eigene Regelungen zur Durchführung des Rehasport im Zusammenhang mit der Corinna-Pandemie herausgegeben. Wir veröffentlichen diese, sobald sie uns vorliegen.

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Update vom 23.03.2020

Die Regelungen und Empfehlungen der DRV Nord zur Durchführung des Rehabilitationssports im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden Sie hier.

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Die Regelungen der DRV Berlin-Brandenburg zur Durchführung des Rehabilitationssports im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden Sie hier.

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Update vom 22.03.2020

Die Regelungen der DRV Oldenburg-Bremen zur Durchführung des Rehabilitationssports im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden Sie hier.
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Update vom 20.03.2020, 19:52 Uhr

Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

fünf Tage sind seit unserer letzten Mail vergangen.

Inzwischen hat sich die Situation dramatisch weiterentwickelt.

So beurteilt das Robert Koch (RKI) Institut die Gefährdung inzwischen als hoch. Das RKI weist insbesondere auf die Belastungen für das Gesundheitssystem hin. Diese hängen mit der bei schweren Krankheitsverläufen häufig erforderlichen Notwendigkeit zu einer künstlichen Beatmung zusammen. Hier sind die vorhandenen Ressourcen einfach begrenzt.

Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen hat deshalb die Bundesregierung beschlossen den (organisierten) Sport in Deutschland zu verbieten. Dies gilt auch für Sport, der vom Arzt verordnet wird, somit auch für den Rehabilitationssport! Hierzu gibt es von gestern eine Mitteilung unseres Justiziars.

Wir stehen mit den Krankenkassen und den anderen Verbänden in Kontakt.



In dieser Woche haben wir weit über 100 Telefonate geführt und zusätzlich zahlreiche Mails von Ihnen beantwortet.
Wir wissen um Ihre absolut kritische Situation und versuchen Ihnen individuell zur Seite zu stehen.

Wir wollen dies fortführen und ausbauen. Kontaktieren Sie uns:


mögliche (finanzielle) Hilfen | Kurzarbeitergeld | drohende Insolvenz
Möglichkeiten der Krankenkassen | Pflichtmodule (8UE/10UE) | Webinare
Ausbildung | Weiterbildung | Anerkennung

Stellen Sie Ihre Fragen und/oder vereinbaren Sie mit uns einen persönlichen Telefontermin!

Schauen Sie auch auf unserer Webseite vorbei. Wir wollen neue, relevante Themen täglich als Update einstellen.

Weiterhin alles Gute wünschen Ihnen

Thomas Roth, Sabine Knappe und Christin Ufer

Geschäftsführender Vorstand
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Update vom 20.03.2020, 14:45 Uhr

Die aktuelle Situation führt einige Anbieter zu der Überlegung, ihre Rehasportangebote zur gewohnten Zeit im Rahmen von Videokonferenzen anzubieten. Lesen Sie hier die Stellungnahme unseres Justiziars.

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Update vom 19.03.

In der Frage, ob Rehasportanbieter in Berlin noch Rehasport anbieten dürfen, gibt es einen Nachtrag unseres Justiziars. Es wird analysiert, ob die behördliche Untersagung des Sportbetriebs für Rehabilitationssportgruppen Gültigkeit hat.

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Update vom 17.03.

Vielfache Anfragen Ihrerseits beziehen sich auf die Lohnfortzahlung im Falle von Betriebsschließungen. Die Einschätzung unseres Justiziars in dieser Sache finden Sie hier.

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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,

die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Verbreitung von SARS-CoV-2 („Coronavirus“) sind hochdramatisch und ändern sich inzwischen stündlich.

Das Robert Koch Institut (RKI) beurteilt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland außerhalb von „besonders betroffenen Gebieten“ im Rahmen seiner kontinuierlichen Risikobewertung am 14.03.2020 als mäßig.

Die wachsenden Belastungen des Gesundheitswesens müssen jedoch begrenzt werden. Um sicherzustellen, dass die letztendlich begrenzten Ressourcen, gerade im intensivmedizinischen Bereich, für die eingeleiteten Gegenmaßnahmen ausreichen, empfiehlt das RKI gesamtgesellschaftliche Anstrengungen. So soll die Reduzierung von sozialen Kontakten Infektionen im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich vermeiden.

Leider führen die föderalen Verantwortlichkeiten zu keinem einheitlichen Vorgehen der Politik.

Es ist in den letzten Stunden festzustellen, dass die bislang propagierten Entscheidungsspielräume in der Verantwortung der Personen vor Ort in Abstimmung mit den regionalen Behörden zunehmend Makulatur darstellen. In Berlin ist das öffentliche Leben von offizieller Seite nun faktisch eingestellt. Es ist davon auszugehen, dass der Rest des Landes diesem „Shutdown“ folgen wird.

So sind inzwischen auch Fitnessstudios davon betroffen. Wir können nicht einschätzen, ob es in den nächsten Stunden eine Ausweitung dieser Anordnungen auch auf therapeutische Einrichtungen (Rehazentren, Rehakliniken, Physiotherapiepraxen etc.) geben wird. Vorstellbar wäre dies aus unserer Sicht schon, da es sich i.d.R. nicht um zwingend erforderliche medizinische Maßnahmen handelt.

Die wirtschaftlichen Folgen daraus sind überhaupt nicht absehbar. Die Politik hat eine schnelle und unbürokratische Unterstützung für betroffene Betriebe zugesagt.

Die zentrale Botschaft der Bundesregierung: „Es ist genug Geld vorhanden, um die Krise zu bekämpfen und wir werden diese Mittel jetzt einsetzen. Wir werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen. Darauf kann sich jede und jeder verlassen.“


1.    Das Kurzarbeitergeld wird flexibler. Unternehmen können es künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. So kann Kurzarbeitergeld unter anderem bereits dann bei der Agentur für Arbeit beantragt werden, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind. Alle Informationen zu den aktuellen und ggf. geplanten Sonderregelungen finden Sie auf der Seite der Arbeitsagentur.

2.    Die Liquidität von Unternehmen wird durch steuerliche Maßnahmen verbessert. Zu diesem Zweck werden die Stundung von Steuerzahlungen erleichtert, Vorauszahlungen können leichter abgesenkt werden. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge wird im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen verzichtet. Informieren Sie sich über die geplanten Erleichterungen in dem PDF und setzen Sie sich bei Bedarf mit Ihrem Finanzamt in Verbindung.

3.    Die Liquidität von Unternehmen wird durch neue, im Volumen unbegrenzte Maßnahmen geschützt. Wegen der hohen Unsicherheit in der aktuellen Situation hat die Bundesregierung sich sehr bewusst dafür entschieden, keine Begrenzung des Volumens der Maßnahmen vorzunehmen. Dazu werden die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht, etwa die KfW- und ERP-Kredite. Für Unternehmen, die krisenbedingt vorübergehend in ernsthaftere Finanzierungs- schwierigkeiten geraten sind, und daher nicht ohne weiteres Zugang zu den bestehenden Förderprogrammen haben, werden zusätzliche Sonderprogramme für alle entsprechenden Unternehmen bei der KfW auflegt. Hier gelangen Sie zu den Informationen der KfW.

So schwierig die Situation auch ist, denken Sie bitte daran, dass bestimmte Rechtsnormen auch weiterhin gelten. Dies betrifft u.a. das Arbeitsrecht und den Fakt, dass die Abrechnung nicht erbrachter Leistungen Abrechnungsbetrug darstellt.

Auch wir, als RehaSport Deutschland e.V. diskutieren intensiv und treffen entsprechende Maßnahmen. So nutzen wir u.a. die Möglichkeiten von Homeoffice. Wir werden aber weiterhin uneingeschränkt für Sie da sein und stehen Ihnen, soweit wir es können, mit Rat und Tat zur Seite!

Die anstehenden Seminare und Ausbildungen sollen online als Webinare stattfinden. Alle Teilnehmer werden kurzfristig dazu informiert.  

Wir stehen mit den Krankenkassen in Kontakt. Sobald wir neue Erkenntnisse haben, werden wir Sie selbstverständlich informieren.

Für den Moment wünschen wir Ihnen viel Kraft, die aktuelle Situation zu meistern und

verbleiben mit freundlichen Grüßen

Thomas Roth | Sabine Knappe | Christin Ufer

Geschäftsführender Vorstand

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